Wien (OTS) – Vergangene Woche lud Donau Soja in Wien zu seiner
jährlichen
Generalversammlung und Networking-Veranstaltung ein – ein Treffen von
Verarbeitern, Wissenschaftlern, Einzelhändlern und politischen
Entscheidungsträgern aus 22 verschiedenen Ländern, die ein
gemeinsames Ziel verbindet: den europäischen Proteinsektor gemeinsam
voranzubringen. Hochkarätige Podiumsdiskussionen, darunter mit Koen
Dillen, Referatsleiter bei der Europäischen Kommission, boten die
Bühne für wertvollen Wissensaustausch und Networking.
Einer der Höhepunkte des Tages war die Podiumsdiskussion zum
Thema „Wie neue politische Rahmenbedingungen der EU und geopolitische
Veränderungen den europäischen Proteinmarkt neugestalten“ – mit Koen
Dillen (Europäische Kommission), Matthias Krön (Donau Soja), René van
der Poel (ADM Straubing) und Dr. Pierre-Marie Aubert (IDDRI). Koen
Dillen betonte, dass mit dem im Juli anstehenden EU-Proteinplan die
Weichen gestellt seien für den Ausbau des europäischen Anbaus von
Eiweißpflanzen und die Verringerung der Abhängigkeit von Importen aus
Übersee.
„Europa braucht eine Proteinstrategie, die echte Wirkung
entfaltet. Wir haben die Werkzeuge, das Netzwerk und das Wissen, um
Europas Proteinversorgung zu stärken. Jetzt braucht es den
politischen Willen zu handeln. Ohne diesen wird die
Ernährungssicherheit unseres Kontinents gefährdet.“, sagte Matthias
Krön, Präsident von Donau Soja. Die Agenda reichte von EU-Politik und
Proteinsouveränität über den Klimawandel in der landwirtschaftlichen
Praxis bis hin zu Innovationen bei pflanzlichen Lebensmitteln – und
zeigte damit auf, wo die europäische Proteinproduktion heute steht
und welche Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen.
Zwtl.: Ein Netzwerk, das seit 13 Jahren Dinge bewegt – und
voranbringt
Im vergangenen Jahr hat Donau Soja bedeutende strategische und
strukturelle Veränderungen vorgenommen, um die Organisation für die
Zukunft zu stärken. Im Jahr 2026 liegt der Fokus auf dem Ausbau und
der Weiterentwicklung europäischer Protein- Wertschöpfungsketten
sowie der damit verbundenen Proteinsouveränität für Europa –
aufbauend auf 13 Jahren Vertrauen, Fachkompetenz und zuverlässigen
Partnerschaften
auf dem gesamten Kontinent.
Das Event hinterließ seinen Eindruck weit über das Programm
hinaus. Die Teilnehmer:innen gingen mit neuen Kontakten, frischen
Perspektiven und einem stärkeren Gefühl der Zugehörigkeit nach Hause,
Teil von etwas Größerem zu sein: einer Gemeinschaft engagierter
Menschen aus der gesamten Wertschöpfungskette, mit denselben
Bedürfnissen, demselben Antrieb und derselben Richtung. „Es hilft
einem zu verstehen, wohin sich der Sojamarkt entwickelt“ – ein
Gefühl, das viele teilten. Die Botschaft aus Wien war klar: Der
europäische Proteinsektor ist bereit, den nächsten Schritt zu gehen –
und Donau Soja zeigt den Weg.





