Wien (OTS) – Seit mittlerweile 17 Jahren machen sich Almdudler, der
Österreichische Alpenverein und Bergsteigerlegende Peter Habeler
gemeinsam für die Aktion „Saubere Berge“ stark. Heuer führt die
traditionelle Wanderung erstmals nicht ins hochalpine Gelände,
sondern nach Niederösterreich auf den Kreuzberg (1.089m) inmitten der
Wiener Alpen – und damit dorthin, wo viele Menschen ihre ersten
Naturerlebnisse sammeln. Der Ortswechsel ist bewusst gewählt. „ Denn
Naturschutz ist keine Frage der Höhe, sondern der Haltung. Ob am
aussichtsreichen Gipfel oder auf beliebten Wanderwegen im Wienerwald:
Überall dort, wo Menschen unterwegs sind, beginnt die Verantwortung
für die Natur “, betonen Gerhard Schilling, Geschäftsführer von
Almdudler und Johannes Staud vom Österreichischen Alpenverein.
Zwtl.: Die Berge beginnen vor der Haustür
Gemeinsam mit „Saubere Berge“-Schirmherr Peter Habeler wird
erneut das Manifest der Sauberen Berge unterzeichnet. Die wichtige
Botschaft dahinter ist seit jeher dieselbe: Müll hat in der Natur
keinen Platz. „ Jeder von uns muss dazu beitragen, dass unsere Berge,
Wälder und Almen auch für kommende Generationen lebenswert bleiben “,
sagt Peter Habeler. „Wer die Natur genießt, muss ihr auch mit Respekt
begegnen – und alles an Müll wieder mit ins Tal nehmen, was er
hinaufgetragen hat.“ Dass die diesjährige Wanderung erstmals nicht im
hochalpinen Raum stattfindet, unterstreicht den Gedanken, möglichst
viele Menschen auch im städtischen Umfeld für das Thema zu
sensibilisieren. Gerade niedrigschwellige Wandergebiete und
Naherholungsräume werden von tausenden Besucherinnen und Besuchern
genutzt und verdienen denselben Schutz wie die höchsten Gipfel des
Landes. „ Die Natur ist kein Selbstbedienungsladen, sondern ein
sensibler Lebensraum, den wir mit vielen anderen Lebewesen teilen “,
so Habeler. „ Jeder einzelne Handgriff zählt. Oft reicht es schon,
den eigenen Müll mitzunehmen oder achtlos Weggeworfenes aufzuheben. “
Zwtl.: Verantwortung zum Mitnehmen
Die Initiative „Saubere Berge“ wird seit 2009 gemeinsam von
Almdudler und dem Österreichischen Alpenverein getragen.
Österreichweit stehen auf Alpenvereinshütten kostenlose Öko-
Müllsackerl zur Verfügung, damit Wanderinnen und Wanderer ihren
Abfall unkompliziert wieder mitnehmen können. Gleichzeitig soll die
Aktion Bewusstsein dafür schaffen, Müll möglichst gar nicht erst
entstehen zu lassen. „ Viele unterschätzen, wie lange selbst
vermeintlich harmlose Abfälle in der Natur verbleiben “, erklärt
Johannes Staud. „ Taschentücher, Zigarettenstummel oder Fruchtreste
verschwinden nicht einfach. Sie können Tiere gefährden, Gewässer
belasten und die Natur nachhaltig beeinträchtigen. “ Auch die Wahl
der mitgebrachten Produkte und Verpackungen spiele dabei eine
wichtige Rolle. Wer unnötige Verpackungen vermeidet, kann bereits vor
der Wanderung einen Beitrag leisten.
„ Die Berge gehören einfach zu Österreich dazu – und damit auch
zu Almdudler. Für mich steht Almdudler für ein echtes alpines
Lebensgefühl, das eng mit der Natur unserer Heimat verbunden ist.
Deshalb ist es uns wichtig, Verantwortung zu übernehmen und einen
Beitrag zum Schutz unserer Bergwelt zu leisten “, sagt Lara Klein,
Marketing Almdudler & Eigentümerfamilie. „ Wir möchten möglichst
viele Menschen dafür begeistern, achtsam mit der Natur umzugehen –
ganz egal, ob sie einen Gipfel erklimmen oder einen Spaziergang im
Wald machen. “ Seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten verbindet die
Partnerschaft von Almdudler und dem Alpenverein die Liebe zur
heimischen Natur mit konkreten Maßnahmen zum Umweltschutz. Die
jährliche gemeinsame Wanderung und Müllsammelaktion ist dabei das
sichtbare Zeichen eines Engagements, das weit über einen einzelnen
Tag hinausgeht.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at





