Nachhaltigkeit spart Milliarden: Was Österreich gewinnt, wenn Essen umfassend bewertet wird

Wien (OTS) – – Nachhaltigkeit spart Geld: Regionale Kreisläufe,
biologische
Bewirtschaftung, weniger Lebensmittelverschwendung und
ernährungsempfehlungskonforme öffentliche Beschaffung können
Milliarden einsparen

– Mehr Versorgungssicherheit: Nachhaltige Systeme reduzieren
Abhängigkeiten von Importen, fossilen Betriebsmitteln und volatilen
Weltmärkten

– Kostenwahrheit als Hebel: Wer die realen Kosten sichtbar macht,
erkennt: Nachhaltige Landwirtschaft ist langfristig
volkswirtschaftlich günstiger als das Festhalten an ineffizienten
Strukturen

– Klare Forderung: Österreich braucht ein parteiunabhängiges,
interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Sustainable Food Systems

Breite Unterstützung: Über 100 Expertinnen und Experten aus
Wirtschaft, Wissenschaft, Landwirtschaft, Verwaltung und öffentlicher
Beschaffung brachten sich bei den Erkenntnissen ein
Was kostet uns unser Ernährungssystem wirklich? Mehr als gedacht –
aber weniger als nötig, wenn wir es klüger gestalten. Ein
einjähriger, österreichweiter Analyseprozess zeigt: Die Umstellung
auf ein nachhaltiges Ernährungssystem spart den Steuerzahler:innen
und der Allgemeinheit Milliarden, ohne dass Lebensmittel teurer
werden. Prof. Dr. Sigrid Stagl (WU Wien) und Barbara Holzer (
Zukunft:Essen) legen gemeinsam mit über hundert führenden Expertinnen
und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Landwirtschaft, Verwaltung
und öffentlicher Beschaffung die Ergebnisse vor. Ihre zentrale
Botschaft: Nachhaltigkeit ist kein Luxus, sie ist das wirksamste
Sparprogramm, das Österreich zur Verfügung steht, und die
Voraussetzung für Versorgungssicherheit und Krisenresilienz. Die Zeit
drängt: Mit den laufenden Anpassungen der nationalen GAP-Umsetzung
entscheidet sich, ob Österreich dieses Potenzial nutzt . „Das Geld
liegt auf dem Tisch. Die Frage ist, ob wir es im Rahmen der
Agrarpolitik jetzt endlich heben oder weiterhin ein System
finanzieren, das hohe Folgekosten produziert“, so die Ökonomin Sigrid
Stagl, WU Wien.

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Brief finden Sie hier:

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