Mit Tempo 350! FPÖ-Landbauer und Delegation zu Besuch in Partnerprovinz Zhejiang

Zhejiang/St. Pölten (OTS) – „Wir haben die Möglichkeit genützt, die
Hochgeschwindigkeitsstrecke
von Peking nach Hangzhou auszuprobieren“, kommentierte FPÖ
Bundesparteiobmann-Stellvertreter FPÖ Niederösterreich
Landesparteiobmann LH-Stellvertreter Udo Landbauer die rasante Fahrt
von der Hauptstadt Peking ins gut 1.300 Kilometer entfernte Hangzhou,
der Hauptstadt der niederösterreichischen Partnerprovinz Zhejiang.

Der topmoderne Hochgeschwindigkeitszug G41 brachte
Delegationsleiter Udo Landbauer, FPÖ Niederösterreich Klubobmann
Reinhard Teufel, NAbg. Hubert Fuchs sowie NAbg. Gernot Darmann mit
einer Regelgeschwindigkeit von 250 bis 350 km/h nach nur 4,5 Stunden
Fahrtzeit sicher ans Ziel. Zhejiang ist mit seinen rund 65 Millionen
Einwohnern eine der wirtschaftlich stärksten Provinzen in China,
zudem Partnerprovinz von NÖ, in der Hauptstadt Hangzhou haben viele
namhafte Unternehmen, wie die Alibaba Group, ihren Sitz.

Nach dem Besuch des Finanzdienstleisters Lianlian DigiTech Co.,
Ltd. klang der Donnerstag bei einem gemeinsamen Abendessen mit
Vertretern der Provinz Zhejiang in Hangzhou aus. Udo Landbauer
überreichte Ye Zhengbo, dem stv. Vorsitzenden der
Konsultativkonferenz der Provinz Zhejiang typische Geschenke aus NÖ
und bedankte sich: „Wir führten wertschätzende Gespräche und konnten
die Achse Zhejiang-Niederösterreich stärken und vertiefen“.

FPÖ-Delegation hat bei Rokid alles im Blick

Am Freitagvormittag besuchte die blaue Delegation das chinesische
Tech-Unternehmen Hangzhou Lingban Technology Co., Ltd., das
international unter der Marke Rokid bekannt ist. „Man bekommt nicht
jeden Tag die Möglichkeit, einen weltweiten Marktführer von AR- und
KI-Brillen in Serienproduktion so genau unter die Lupe nehmen zu
dürfen“, meinte Udo Landbauer.

China hat sich 2025 zum drittwichtigsten Handelspartner für
Österreich entwickelt. Wie wichtig China für Österreich ist,
untermauerte Landbauer: „Insgesamt sind in der Volksrepublik etwa 650
österreichische Unternehmen mit 900 Niederlassungen tätig, das
schafft rund 24.000 Arbeitsplätze.“ Auch zahlreiche wirtschaftliche
und wissenschaftliche Verflechtungen mit NÖ, wie die Leobersdorfer
Maschinenfabrik oder Kooperationen mit der IMC Krems, zeugen von der
Bedeutung der chinesischen Partnerprovinz für NÖ.

Am Freitagnachmittag ging es zur Besichtigung des Chinesisch-
Österreichischen Gemeinschaftslabors für KI und fortschrittliche
Fertigung im Rahmen der „Belt and Road“-Initiative (Neue Seidenstraße
). Die Universität Hangzhou steht hierbei im engen Austausch mit der
TU Wien. Forschungsschwerpunkte: KI, intelligente Fertigung,
nachhaltige Produktionsverfahren. „Im Bereich der Wissenschaft liegt
uns eine enge Partnerschaft besonders am Herzen“, stellte Landbauer
klar und dankte für die hochinteressanten Einblicke.