FW-Schachner: Wohnbau-Turbo statt Bau-Stillstand! 10-Punkte-Plan gegen das ‚Abwürgen‘ der Bauwirtschaft.

Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) schlägt angesichts des
massiven
Einbruchs der Bauwirtschaft in Österreich Alarm. Die Zahl der
Baugenehmigungen und Fertigstellungen befindet sich auf einem
historischen Tiefstand – die Lage ist dramatischer als während der
Immobilienkrise 2009. Während der Wohnraum knapp wird, explodieren
Mieten und Wohnkosten. Für die FW ist klar: Die Bundesregierung hat
die Branche durch Überregulierung und ideologische Auflagen
regelrecht an die Wand gefahren.

„Wenn immer weniger gebaut wird, während die Bevölkerung wächst,
dann explodieren zwangsläufig die Wohnkosten. Die Regierung hat den
Wohnbau mit Bürokratie, Auflagenwahn und Kreditbremsen abgewürgt“,
erklärt der Wohnbausprecher der Freiheitlichen Wirtschaft, René
Schachner, MSc. Insbesondere die restriktive KIM-Verordnung erschwert
tausenden Familien den Weg in die eigenen vier Wände. Österreich
brauche einen echten ‚Wohnbau-Turbo‘ statt ideologischer
Verhinderungspolitik.

Der 10-Punkte-Plan der FW für einen neuen Bau-Aufschwung:

1. Stopp der KIM-Verordnung: Sofortige Lockerung der
Kreditvergaberegeln, um Familien den Zugang zu
Immobilienfinanzierungen wieder zu ermöglichen.

2. Steuerfreier Ersterwerb: Wegfall der Grunderwerbsteuer und
Grundbuchsgebühren beim Kauf der ersten selbstgenutzten Immobilie.

3. Zins-Garantie: Wiedereinführung direkter Wohnbaudarlehen des
Landes mit niedrigen Fixzinssätzen.

4. Einführung einer „Genehmigungsfiktion“: Automatische
Baugenehmigung, wenn die Behörde nicht innerhalb von drei Monaten
über einen Antrag entscheidet.

5. Vereinheitlichung der Bauordnungen: Radikale Vereinfachung und
Harmonisierung der neun unterschiedlichen Landesbauordnungen.

6. Volldigitaler Bauakt: Beschleunigung der Verfahren durch eine
lückenlose digitale Abwicklung zwischen Bürgern und Behörden.

7. Normen-Stopp: Reduktion überzogener technischer Standards (z.B.
Stellplatzpflicht, Schallschutz), die das Bauen ohne Mehrwert
verteuern.

8. Aussetzen teurer Sonderauflagen: Temporärer Stopp energetischer
Auflagen, die über EU-Mindeststandards hinausgehen, um Baukosten
sofort zu senken.

9. Baulandmobilisierung durch Anreize: Steuerliche Vorteile für
Grundbesitzer, die gewidmetes Land zeitnah bebauen oder für Wohnbau
veräußern.

10. Energiekosten senken: Einführung eines wettbewerbsfähigen
Industriestrompreises, um die Kosten für Baustoffe wie Ziegel, Zement
und Stahl an der Basis zu senken.

Bauen muss wieder leistbar werden!

„Nur wenn wieder gebaut wird, entsteht auch leistbarer Wohnraum“,
betont Schachner. Neben der Entbürokratisierung müssen auch die
Material- und Transportkosten sinken, was nur über wettbewerbsfähige
Energiepreise für die Industrie möglich ist. Zusätzlich muss die
Eigentumsbildung wieder ins Zentrum der Politik rücken. „Eigentum ist
die beste Altersvorsorge und der beste Schutz gegen Armut. Wir
fordern die Bundesregierung auf, diesen Kurs der Vernichtung von
Wohlstand und Wohnraum sofort zu stoppen und unseren Wohnbau-Turbo zu
zünden!“ so Schachner abschießend.