Zehetner: Stärkste Wintersaison der Geschichte ist Rückenwind und Auftrag für Österreichs Tourismus

Wien (OTS) – Österreichs Tourismus blickt auf die stärkste
Wintersaison der
Geschichte zurück. Mit 74,23 Millionen Nächtigungen und 21,33
Millionen Gästen wurden laut vorläufigen Zahlen der Statistik Austria
neue Nächtigungs-Höchstwerte erreicht. Gegenüber dem Vorjahr
entspricht das einem Plus von 2,5 Prozent bei den Nächtigungen und
3,4 Prozent bei den Ankünften. Für Tourismus-Staatssekretärin
Elisabeth Zehetner sind die Zahlen weit mehr als nur eine erfreuliche
Statistik: „74 Millionen Nächtigungen bedeuten nicht nur volle
Hotels. Dahinter stehen Arbeitsplätze, Familienbetriebe, regionale
Wertschöpfung und viele Menschen, die jeden Tag dafür sorgen, dass
Österreich weltweit für Qualität, Gastfreundschaft und
Verlässlichkeit steht. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden
Zeiten zeigt sich, wie wichtig der Tourismus für unser Land ist.“

Besonders erfreulich sei, dass die Nachfrage sowohl aus dem
Ausland als auch aus dem Inland gestiegen ist. Deutschland bleibt mit
26,5 Millionen Nächtigungen der wichtigste Herkunftsmarkt.
Gleichzeitig zeigt die Entwicklung in Wien mit einem Plus von 6,1
Prozent, wie stark sich Österreich mittlerweile als
Ganzjahresdestination positioniert. „Österreich ist längst mehr als
nur Skiurlaub. Unser Erfolg entsteht dort, wo Natur, Kulinarik,
Kultur, Bewegung, Sicherheit und Lebensgefühl zusammenkommen. Genau
darin liegt unsere internationale Stärke“, so Zehetner.

Zwtl.: Rekordzahlen dürfen nicht selbstverständlich werden

Zehetner warnt zugleich davor, Rekordzahlen mit
Selbstverständlichkeit zu verwechseln. Der Tourismus stehe weiterhin
vor großen Herausforderungen. Hohe Kosten, Fachkräftebedarf,
internationale Konkurrenz oder Fragen der Akzeptanz in den Regionen
müssten aktiv begleitet werden. „Erfolg im Tourismus entsteht nicht
von allein. Er entsteht durch Unternehmerinnen und Unternehmer, durch
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und durch Regionen, die jeden Tag
Gastgeberland leben. Unsere Aufgabe ist es, die richtigen
Rahmenbedingungen zu setzen, damit diese Stärke auch in Zukunft
trägt.“

Zwtl.: Sommer als große Chance für die Regionen

Rückenwind für die kommenden Monate gibt auch die bereits
präsentierte Sommerpotenzialanalyse. Sie zeigt eine stabile Reiselust
in den wichtigsten europäischen Märkten und macht deutlich, dass
Österreich auch im Sommer enorme Chancen hat. „Die
Sommerpotenzialanalyse zeigt klar: Österreich ist auch im Sommer
stark nachgefragt. Wandern, Radfahren, Seen, Kulinarik, Kultur und
Naturerlebnisse sind keine Nischen mehr, sondern zentrale
Zukunftsfelder unseres Tourismus. Gerade darin liegt die Chance,
Wertschöpfung breiter über das Jahr und stärker in die Regionen zu
bringen.“

Zwtl.: Vision T als nächster strategischer Schritt im Juni

In zwei Wochen wird Zehetner die neue nationale
Tourismusstrategie „Vision T“ präsentieren. Sie soll das Zukunftsbild
für den österreichischen Tourismus zeichnen und den strategischen
Rahmen für die kommenden Jahre setzen. „Die stärkste Wintersaison der
Geschichte ist kein Endpunkt. Sie ist Rückenwind und Auftrag
zugleich. Mit der Vision T wollen wir den Tourismusstandort
Österreich wettbewerbsfähig, nachhaltig, qualitätsvoll und mit hoher
Lebensqualität für jene Menschen, die in unseren Tourismusregionen
leben und arbeiten, weiterentwickeln. Denn erfolgreicher Tourismus
muss Gästen Freude machen und den Regionen Kraft geben.“

Österreich habe alle Voraussetzungen, auch in Zukunft zu den
stärksten Tourismusländern Europas zu zählen, so Zehetner
abschließend. „Unser Ziel ist klar: Österreich soll Tourismusland
Nummer eins bleiben. Nicht durch Masse um jeden Preis, sondern durch
Qualität, Innovation, starke Betriebe und ein Angebot, das Menschen
berührt.“