Wien (OTS) – Bei einem konstruktiven Infrastrukturaustausch in Wien
haben
Bundesminister Peter Hanke, Landeshauptmann Mario Kunasek,
Verkehrslandesrätin Claudia Holzer sowie Landesrätin Simone
Schmiedtbauer, die Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom
vertrat, zentrale Verkehrs- und Infrastrukturprojekte der Steiermark
erörtert.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle Vorhaben im
Schienen- und Straßenbereich sowie die weitere Zusammenarbeit
zwischen Bund, Land und den zuständigen Infrastrukturpartnern.
So wurde besprochen, dass das Land Steiermark die Möglichkeiten
einer finanziellen Beteiligung an der Attraktivierung und dem
Fortbestand der Thermenbahn prüft. In weiterer Folge soll dies als
Grundlage für eine mögliche entsprechende Absichtserklärung dienen.
Auch bedeutende Vorhaben im hochrangigen Straßennetz wurden
angesprochen. Dazu zählen die S36 zwischen Judenburg und St. Georgen,
die dritte Spur auf der A9 zwischen Graz-West und Wildon sowie der A2
-Autobahnanschluss Hart bei Graz.
Darüber hinaus war auch die ab 2032 notwendige Generalsanierung
des Grazer Plabutschtunnels Thema des Gesprächs. In diesem
Zusammenhang wurden mögliche Auswirkungen auf Verkehr, Pendlerinnen
und Pendler sowie den Wirtschaftsstandort Graz diskutiert. Ebenso
wurde die Forderung nach einer zusätzlichen Tunnelröhre erörtert.
„Ich verstehe den Wunsch der Bevölkerung nach einer bestmöglichen
Anbindung der Stadt bei gleichzeitig möglichst geringen verkehrlichen
Belastungen für die Anrainerinnen und Anrainer während der zwingend
erforderlichen Sanierungsarbeiten am Tunnel. Deshalb habe ich die
ASFINAG beauftragt, einen Faktencheck zur diskutierten dritten Röhre
zu erarbeiten“, betonte Bundesminister Peter Hanke.
Vereinbart wurde, dass die ASFINAG bis September einen vertieften
Faktencheck durchführen wird. Nach Abschluss der Evaluierung sollen
die Ergebnisse in einem weiteren Gespräch seitens ASFINAG präsentiert
werden.
Alle Gesprächspartner:innen betonten den konstruktiven Austausch
und das gemeinsame Ziel, die Verkehrsinfrastruktur in der Steiermark
nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.





