AutoScout24 Umfrage: Energiepreise verändern Reiseplanung der Österreicher:innen

Wien (OTS) – Steigende Sprit- und Flugpreise wirken sich zunehmend
auf die
Urlaubsplanung der Österreicher:innen aus. Laut einer aktuellen
Umfrage von Innofact für AutoScout24 passen bereits drei Viertel der
Befragten ihre Reisepläne an die höheren Kosten für Mobilität an.
Viele entscheiden sich für kürzere Strecken, ein näheres Reiseziel
oder verzichten auf Flugreisen. Nur knapp ein Viertel verreist wie
geplant.

„Urlaub hat für viele Menschen weiterhin einen hohen Stellenwert.
Gleichzeitig führt die aktuelle Teuerung dazu, dass zahlreiche
Österreicher:innen ihre Reisen bewusster planen und stärker auf die
Kosten achten. Der Preis wird dabei zum entscheidenden Faktor bei der
Wahl zwischen Flug- und Autoreise“, so Nikolaus Menches, Country-
Manager von AutoScout24 in Österreich.

Zwtl.: Österreicher:innen setzen auf nähere Reiseziele

Die anhaltend hohen Energiepreise verändern das Reiseverhalten
der Menschen in Österreich spürbar. Besonders gefragt sind günstigere
oder näher gelegene Urlaubsdestinationen. 20 Prozent der Befragten
geben an, bewusst preiswertere oder näher gelegene Reiseziele zu
wählen. Gleichzeitig planen 17 Prozent, insgesamt weniger oder kürzer
zu verreisen.

Auch beim Verkehrsmittel zeigt sich ein klarer Trend. 18 Prozent
wollen mit dem Auto statt mit dem Flugzeug verreisen. Weitere 13
Prozent bleiben ebenfalls bei Autoreisen, achten dabei jedoch
deutlich stärker auf die Ausgaben rund um die Fahrt, 8 Prozent sparen
zusätzlich bei Aktivitäten und Ausgaben vor Ort.

Zwtl.: Familien setzen verstärkt auf das Auto

Vor allem Familien reagieren sensibel auf die steigenden Kosten.
Jede:r Fünfte aus Haushalten mit Kindern nutzt für die Urlaubsreise
nun das Auto statt des Flugzeugs. Ebenso viele entscheiden sich für
ein näher gelegenes Reiseziel oder verkürzen die Dauer des Urlaubs.
Dennoch verzichten nur 6 Prozent komplett auf den langersehnten
Sommerurlaub mit der Familie.

Zwtl.: Sparen wird fixer Bestandteil der Reiseplanung

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass viele Haushalte ihre
Urlaubsausgaben mittlerweile sehr genau kalkulieren. Für manche hat
die Kostenentwicklung sogar gravierende Folgen: 12 Prozent geben an,
heuer ganz auf Urlaub zu verzichten. 4 Prozent setzen stattdessen auf
Reisen mit dem Wohnmobil. Diese Form des Reisens bietet mehr
Flexibilität und bessere Kontrolle über die Kosten.

Zwtl.: Ein Viertel verreist wie geplant

Trotz der steigenden Preise lassen sich nicht alle
Österreicher:innen von der aktuellen Entwicklung beeinflussen. 24
Prozent reisen nach eigenen Angaben wie geplant und ändern ihre
Urlaubspläne nicht. Weitere 14 Prozent sind derzeit noch unsicher,
wie sich die Kostenentwicklung konkret auf ihren Urlaub auswirken
wird.

Über die Umfrage:
Die Innofact AG hat im April 2026 für die Umfrage im Auftrag von
AutoScout24 534 österreichische Autobesitzer:innen
bevölkerungsrepräsentativ nach Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht
quotiert befragt.