Wien (OTS) – „Die Wetteraussichten sind zwar noch nicht rosig,
dennoch rechnen wir
mit starkem Ausflugsverkehr um Christi Himmelfahrt“, prognostizieren
die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. „Ein Großteil wird schon am
Mittwochnachmittag und -abend ins verlängerte Wochenende aufbrechen.
Mit Verzögerungen sollte man daher auf den Ausfallsrouten der
größeren Städte rechnen. Zäh wird es am Sonntagabend werden, wenn
dann alle gleichzeitig die Rückfahrt antreten.“
Für regionale Verkehrsbehinderungen werden vor allem zwei
Großveranstaltungen in Wien und Salzburg sorgen. Am Samstag, 16. Mai,
wird in der Wiener Stadthalle das Finale des ESC ausgetragen.
Salzburg steht am Sonntag, 17. Mai, im Zeichen des Laufsports. Durch
den Salzburg Marathon kommt es zu weiträumigen Straßensperren wegen
des Marathons.
Zwtl.: Strecken mit zu erwartenden Zeitverlusten
– A1 , West Autobahn: Knoten Linz – Enns
– A2, Süd Autobahn: Raum Villach
– A4, Ost Autobahn: Knoten Schwechat – Fischamend
– A7, Mühlkreis Autobahn: Großraum Linz
– A10, Tauern Autobahn: Gegenverkehrsbereiche Pass Lueg – Werfen,
Eben im Pongau und Flachau, Knoten Spittal-Millstätter See,
Unterflurtrasse St. Andrä
– A12, Inntal Autobahn: Kufstein – Wiesing
– A13, Brenner Autobahn: Bereich Luegbrücke
– A14, Rheintal Autobahn: zwischen Dornbirn und Hohenems
– S6, Semmering Schnellstraße: Baustellen Spital am Semmering und
Mürzzuschlag West, Niklasdorf und Leoben West
– B158, Wolfgangsee Straße: Sankt Gilgen – Bad Ischl
– B169, Zillertal Straße: vor dem Brettfalltunnel
– B179, Fernpass Straße: im gesamten Verlauf
– B311 , Pinzgauer Straße: zwischen Zell am See und Lend
Zwtl.: ESC-Finale in Wien
Zu Christi Himmelfahrt, 14.05., und am Samstag, 16.05., werden
die Ringstraße und einige Straßenzüge um die Wiener Stadthalle
gesperrt.
Zwtl.: Salzburg-Marathon am Sonntag
Wegen der umfangreichen Straßensperren und Parkverbote im Zuge
des Salzburg-Marathons wird empfohlen, die Park&Ride-Angebote zu
nutzen und auf die Öffis umzusteigen.
Zwtl.: ÖAMTC erinnert: Bereits bei stockendem Verkehr
Rettungsgasse bilden
„Oft staut es sich auch aufgrund eines Unfalles – dann müssen
Einsatzkräfte schnellstmöglich zur Unfallstelle gelangen können.
Daher ist es wichtig, schon bei stockendem Verkehr eine ausreichend
breite Rettungsgasse zu bilden, denn Einsatzfahrzeuge benötigen meist
mehr Platz als Pkw“, erinnert ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion
Seidenberger. Die Rettungsgasse ist auf mehrspurigen
Richtungsfahrbahnen, wie Autobahnen und Autostraßen, zwischen dem
linken und den übrigen Fahrstreifen zu bilden. „Das gilt auch, wenn
man momentan kein Einsatzfahrzeug wahrnimmt. Wer Rettungskräfte
behindert, muss mit Strafen von bis zu 2.180 Euro und einer
Eintragung ins Vormerksystem rechnen“, warnt Seidenberger.
Zwtl.: Europaweite Unterschiede bei der Rettungsgassenregelung
In vielen Ländern rund um Österreich gibt es ebenfalls eine
Regelung zur Bildung einer Rettungsgasse, z. B. in Deutschland,
Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, der Schweiz und in
Kroatien. In Italien und anderen europäischen Ländern gibt es diese
Regelung allerdings nicht. Bei Stau oder stockendem Verkehr muss dort
z. B. der Pannenstreifen frei bleiben und darf nicht wie in
Österreich befahren werden, um eine Rettungsgasse zu bilden.
(Schluss)





