Linz (OTS) – Die Interdisciplinary Transformation University (IT:U)
öffnete am 24.
April 2026 ihre Türen und bot ein ganztägiges Programm rund um
Studium und Forschung. Die Veranstaltung ging nahtlos in die
österreichweite „Lange Nacht der Forschung“ über und schuf damit ein
einzigartiges Zwei-in-eins-Erlebnis. Mehr als 1.200 Interessierte
nutzten die Gelegenheit, die neue öffentliche Universität und ihren
in Österreich einmaligen interdisziplinären Ansatz kennenzulernen.
Die Kombination aus Tag der offenen Tür und „Langer Nacht der
Forschung“ verwandelte den IT:U Education Campus im Science Park 4
für einen ganzen Tag und Abend in einen offenen Raum zum Entdecken,
Ausprobieren und Verstehen. Ein besonderes Highlight waren geführte
Touren durch die IT:U „LearnLabs“ sowie interaktive
Forschungsstationen. Besucher:innen lernten Studium und
Spitzenforschung kennen, von ersten Orientierungsgesprächen bis hin
zu Einblicken in aktuelle Forschungsprojekte.
„Die positive Resonanz bestätigt unseren Anspruch, Universität
neu zu denken: interdisziplinär, projektbasiert und eng verbunden mit
den komplexen Herausforderungen unserer Zeit. An der IT:U bringen wir
Menschen, Fachrichtungen und Technologien zusammen – und vermitteln
Wissen nicht nur, sondern machen es greifbar, indem wir durch reale
Problemstellungen lernen. Genau das konnten die Besucherinnen und
Besucher nun selbst erleben“ , fasst Christina Nyström, die als
Founding Director Learning die Lehr- und Lernstrategie definiert,
zusammen.
Zwtl.: Selbst forschen: Von Katastrophenschutz bis Weltraum
Der gesamte IT:U Education Campus sowie das Digital City Studio
in der Pfarrgasse wurden zur interaktiven Erlebniswelt:
Forschungsstationen, immersive Technologien und Experimente machten
aktuelle Forschung greifbar und verständlich. Die Besucher:innen
konnten selbst aktiv mitwirken: vom Testen KI-gestützter Lernsysteme
über den Einsatz von Social Media im Katastrophenschutz bis hin zu
Technologien für autonomes Fahren und energieeffiziente KI für
Weltraumanwendungen. Weitere Projekte reichten von KI-basierter
Unterstützung für Menschen mit Demenz bis hin zur Untersuchung der
Fairness von KI-Systemen im Kundenservice.
Zwtl.: Einblicke in die Zukunft von Bildung und Forschung
Die Veranstaltung zeigte, wie eng Studium, Forschung und
gesellschaftliche Herausforderungen miteinander verknüpft sind und
wie diese Verbindung neue Wege für die Zukunft von Bildung eröffnet.
Alle Studienprogramme der IT:U sind interdisziplinär und
projektbasiert konzipiert: Studierende der verschiedensten
Fachrichtungen können das Masterprogramm „Interdisciplinary
Computing“ an der IT:U aufnehmen. Dabei arbeiten sie von Beginn an in
Teams an realen Herausforderungen. Das PhD-Programm „Computational X“
vertieft diesen Ansatz auf Forschungsebene und verbindet Informatik
mit Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Das PhD-Programm
„Digital Transformation in Learning“, in Kooperation mit der JKU,
widmet sich dem Einsatz von KI in Bildungsprozessen.
Am Ende des Besuchs war deutlich: Die IT:U steht für ein
konsequent neu gedachtes, zukunftsweisendes Universitätsmodell, das
Studierende und Forschende über Fachgrenzen hinweg verbindet.





