St. Pölten (OTS) – Unter dem Titel „Wenn die Welt Kopf steht –
Mensch. Psyche.
Gesundheit“ widmet sich die Landesausstellung dem sensiblen
Zusammenspiel von psychischer Gesundheit, gesellschaftlichem Wandel
und medizinischer Entwicklung. Veranstaltungsort ist das
traditionsreiche Landesklinikum Mauer, das mit seiner über 120-
jährigen Geschichte und markanten Jugendstil-Architektur eine
besondere Kulisse bietet.
Christiane Teschl-Hofmeister, Landesobfrau des
Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (
NÖAAB), zeigte sich erfreut über die große Teilnahme: „Die
Landesausstellung setzt ein wichtiges Zeichen für mehr Verständnis
und Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Es freut mich
besonders, dass so viele unserer Mitglieder dieses bedeutende Thema
gemeinsam erleben.“
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Entwicklung der
Behandlung psychischer Erkrankungen, die Veränderung
gesellschaftlicher Sichtweisen sowie aktuelle Herausforderungen im
Bereich der mentalen Gesundheit. Ziel ist es, zur Enttabuisierung und
Entstigmatisierung beizutragen.
Ein weiterer zentraler Bestandteil ist ein neuer Lernort zur
Geschichte der NS-Medizinverbrechen, der dauerhaft im Landesklinikum
Mauer eingerichtet wird und einen wichtigen Beitrag zur
Erinnerungskultur leistet.
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung bot der Mitgliedertag
auch Gelegenheit zum Austausch sowie zur gemeinsamen Besichtigung des
weitläufigen Areals.
„Die NÖ Landesausstellung 2026 stärkt nicht nur das Bewusstsein
für psychische Gesundheit, sondern positioniert das Mostviertel auch
als bedeutende Gesundheits- und Kulturregion“, so Teschl-Hofmeister
abschließend.





