Wien (OTS) – Der waff steht für Beratung und Förderung der
Wiener*innen, um sie
bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung zu unterstützen und zu
begleiten. Damit leistet der waff einen Beitrag zur
Fachkräftesicherung in Wien. Gleichzeitig fördert der waff auch
Innovationen von Unternehmen, die neue Arbeitsplätze schaffen bzw.
bestehende sichern. Im Rahmen des Programms „Innovation und
Beschäftigung“ werden Wiener Klein- und Mittelbetriebe bei der
Umsetzung von Innovationsvorhaben unterstützt.
waff-Vorstandsvorsitzender Christian Meidlinger erläutert: „Die
Wiener Klein- und Mittelbetriebe sind das Herzstück der Wiener
Wirtschaft und der Motor des anhaltenden Beschäftigungswachstums. Der
waff fördert mit der Innovationsförderung die Transformation von
Wiener Klein- und Mittelbetrieben und stärkt so ihre
Wettbewerbsfähigkeit. Das schafft neue Arbeitsplätze bzw. sichert
bestehende ab und stärkt den Standort Wien.“
Josef Angelmayer, waff-Vorstandsmitglied, erklärt: „Gerade für
Klein- und Mittelbetriebe ist die Innovationsförderung des waff eine
entscheidende Unterstützung, um Neuerungen im betrieblichen Alltag,
Digitalisierungsprojekte bzw. neue Produkte einzuführen. Hier werden
die Grundlagen gelegt, um im Wettbewerb zu bestehen.“
Zwtl.: 10,3 Mio. Euro waff-Innovationsförderung für 192 Unternehmen
Im Rahmen der Förderung „Innovation und Beschäftigung“ haben von
2021 bis 2025 192 Wiener Unternehmen Förderzusagen in der Höhe von
rund 10,3 Millionen Euro erhalten. 267 Innovationsassistent*innen
wurden neu eingestellt, zusätzlich wurden bereits über 140 neue
Arbeitsplätze geschaffen. Allein 2025 haben 44 Unternehmen mit rund
700 Mitarbeiter*innen Förderzusagen erhalten und bis dato 45
Innovationsassistent*innen neu aufgenommen. Insgesamt beschäftigen
die in den vergangen fünf Jahren vom waff geförderten Unternehmen
mehr als 3.200 Arbeitnehmer*innen.
waff-Geschäftsführer Marko Miloradović betont: „Gut ausgebildete
Fachkräfte sind die Basis für Innovationen und wirtschaftlichen
Erfolg. Der waff ermutigt und fördert nicht nur die Wiener*innen bei
ihren Aus- und Weiterbildungen, sondern auch Unternehmen, damit neue
Beschäftigung entsteht.“
Zwtl.: Bis zu 64.000 Euro waff-Förderung
Konkret besteht die Förderung „Innovation und Beschäftigung“ des
waff aus Zuschüssen zu den Personalkosten für Innovationsassistent*
innen, zu innovationsbezogenen Weiterbildungskosten sowie möglichen
Beratungskosten. Insgesamt übernimmt der waff maximal 59.000 Euro.
Wird im Rahmen der Innovation auch zur Gleichstellung von Frauen und
Männern im Unternehmen beigetragen, gibt es noch einen Bonus von
5.000 Euro.
Zwtl.: Innovationen stärken Bäckerei Szihn im Wettbewerb
Die Bäckerei Szihn mit Sitz in Liesing nutzt die
Innovationsförderung des waff, um sich als handwerklicher
Qualitätsbetrieb in einer Backstube 4.0 neue zu positionieren. Dazu
gehören neue Sauerteigbrote, Mehlspeisen und Feingebäck als auch neue
Arbeitsabläufe, um die Mitarbeiter*innenzufriedenheit zu erhöhen.
Gerade im Wettbewerb mit Supermärkten und anderen Bäckereien ist das
ein wesentliches Element. Zwei Innovationsassistentinnen treiben die
Veränderungen voran. Zusätzlich konnten bisher drei Arbeitsplätze
geschaffen werden.
Alexandra und Stefan Szihn zum Wandel ihrer traditionellen
Bäckerei: „Durch den gezielten Einsatz von KI und Digitalisierung
erlebt das Handwerk eine beeindruckende Renaissance, bei der moderne
Technik den Berufszweig attraktiver macht und Arbeitsabläufe deutlich
vereinfacht. Die intelligente Vernetzung ermöglicht höchste
Produktqualität und innovative Lösungen für Kunden, wodurch sich
handwerkliche Betriebe klar von Industrie und Handel abheben und ihre
einzigartige Wettbewerbsfähigkeit unterstreichen.“
Die nächsten Anträge für die Förderung Innovation und
Beschäftigung können ab 25. Juni 2026 bis 27. August 2026 gestellt
werden. Details gibt es unter 01 21748-516 bzw.
https://www.waff.at/unternehmen/foerderung-innovation-und-
beschaeftigung/.
Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie unter
https://presse.wien.gv.at/presse/bilder .





