AVISO Pressegespräch, 13.04., 13:30 Uhr, Caritas: Hunger & die humanitäre Krise im Sudan – ignoriert, vergessen, egal?

Wien (OTS) – Seit mindestens drei Jahren befindet sich der Sudan in
einer
katastrophalen humanitären Krise: Schätzungsweise 33 Millionen
Menschen, also mehr als zwei Drittel der Bevölkerung, werden im Jahr
2026 humanitäre Hilfe benötigen. Fast 12 Millionen Menschen wurden
gewaltsam vertrieben, über 9,7 Millionen davon innerhalb des Landes.

Neben dieser Vertreibungskrise erlebt der Sudan auch die
schlimmste Hungerkrise weltweit. Diese Hungersnot ist allerdings
nicht einer Dürre oder logistischem Versagen geschuldet – nein, sie
ist das Ergebnis politischer Entscheidungen und kriegerischer
Auseinandersetzungen verschiedener bewaffneter Akteure, die Hunger
als Kriegsmittel einsetzen, den Zugang zu humanitärer Hilfe
verhindern und Ernährungssysteme sowie Lebensgrundlagen zerstören.

Während die sudanesische Zivilbevölkerung extremer Gewalt wie
Luftangriffen, ethnisch motivierten Übergriffen und Massakern
ausgesetzt ist, scheint die internationale Staatengemeinschaft
tatenlos zuzusehen. Mehr noch, weltweit werden die Budgets für
humanitäre Hilfe gekürzt, obwohl der Bedarf explodiert.

Warum das so ist, was man dagegen tun müsste und wie die Caritas
hilft, beleuchten wir in unserem Pressegespräch mit Sudan-Expert*
innen anlässlich des dritten Jahrestags des Sudankriegs am 15. April.

Ihre Gesprächspartner*innen sind:

– Alexander Bodmann, Vizepräsident Caritas Österreich

– John Ashworth, Sudan-Analyst

– Mary Wamuyu, Länderdirektorin Sudan, Trocaire

– Alex de Waal, Direktor der World Peace Foundation, Tufts University
(angefragt)

Medienvertreter*innen sind sehr herzlich zur Pressekonferenz
eingeladen.

Um Akkreditierung unter [email protected] wird dringend
gebeten. Wir senden Ihnen dann den Einladungslink zu.

Pressegespräch, 13.04., 13:30 Uhr, Caritas: Hunger & die humanitäre
Krise im Sudan – ignoriert, vergessen, egal?

Pressegespräch mit Caritas Österreich-Vizepräsident Alexander
Bodmann, Sudan-Analyst John Ashworth, Sudan-Länderdirektorin Mary
Wamuyu von Trocaire und Alex de Waal, Direktor der World Peace
Foundation (Tufts University)

Datum: 13.4.2026, um 13:30 Uhr
Ort: Online via MS Teams