Holzleitner/Königsberger-Ludwig: Mehr Forschung und bessere Versorgung bei Endometriose

Wien (OTS) – Am heutigen Tag der Endometriose weisen die
Bundesministerin für
Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner und die
Staatssekretärin für Gesundheit Ulrike Königsberger-Ludwig auf die
Notwendigkeit besserer Forschung und medizinischer Versorgung von
betroffenen Frauen hin. Etwa jede zehnte Frau ist von der chronischen
Erkrankung betroffen. Dennoch ist das Wissen über Endometriose noch
immer gering: Laut Menstruationsgesundheitsbericht 2024 hat rund ein
Drittel der Frauen noch nie von der Erkrankung gehört. In Österreich
dauert es im Durchschnitt etwa sieben Jahre, bis Endometriose
diagnostiziert wird.

Um diese Situation zu verbessern, setzt die Bundesregierung auf
mehr Forschung, bessere Ausbildung im Gesundheitsbereich und stärkere
Sensibilisierung. Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und
Forschung investiert dafür künftig 8,4 Millionen Euro in die
Forschung zu Frauengesundheit.

Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner betont die Bedeutung
gezielter Investitionen in die Forschung: „Endometriose betrifft
Millionen Frauen und trotzdem wissen viele Betroffene lange nicht,
was hinter ihren Schmerzen steckt. Dass eine Diagnose im Schnitt
sieben Jahre dauert, zeigt, wie groß der Aufholbedarf im Verständnis
von Erkrankungen, die hauptsächlich Frauen betreffen, ist. Mit 8,4
Millionen Euro für Forschung zu Frauengesundheit setzen wir einen
klaren Schwerpunkt, um der Gesundheit von Frauen endlich den
Stellenwert zukommen zu lassen, den sie verdient.“

Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig
unterstreicht die Notwendigkeit besserer medizinischer Strukturen und
mehr Bewusstsein: „Endometriose betrifft rund jede zehnte Frau – und
trotzdem dauert es in Österreich im Schnitt sieben Jahre, bis die
richtige Diagnose gestellt wird. Diese lange Unsicherheit und das
Gefühl, mit den Schmerzen nicht ernst genommen zu werden, dürfen kein
Normalzustand sein. Deshalb setzen wir gezielt auf mehr Forschung,
bessere Ausbildung im Gesundheitsbereich und stärkere Aufklärung.
Unser Ziel ist klar: Endometriose soll früher erkannt werden, damit
betroffene Frauen schneller die Hilfe und Behandlung bekommen, die
sie brauchen.“

Holzleitner und Königsberger-Ludwig abschließend unisono:
„Endometriose darf kein blinder Fleck in der Medizin mehr sein. Mit
dem klaren Fokus auf Forschung und Versorgung erreichen wir mehr
Wissen über Frauengesundheit, besserer Diagnostik und einer
Versorgung, die Frauen ernst nimmt.“