FPÖ-Fiedler: „Berufsschülerin wird in eigenem Land diskriminiert“

Sankt Pölten (OTS) – „Es ist inakzeptabel, dass eine Schülerin, die
berechtigte Anliegen
vorbringt, am Ende selbst bestraft wird“, schüttelt FPÖ
Niederösterreich Bildungssprecher LAbg. Helmut Fiedler über die
Suspendierung einer 17-jährigen Berufsschülerin den Kopf.

Was ist passiert? Eine Muslimin zelebrierte in der Berufsschule
St. Pölten während des Ramadans ab 2 Uhr morgens Musik aus ihrer
Heimat und das Einnehmen des Frühstücks. Nach mehrmaliger
Intervention platzte der Mostviertler Schülerin der Kragen: Sie rief
verzweifelt ihre Mutter an und ließ Dampf ab. Das hörte die türkische
Schülerin, brachte Beschwerde ein. Die Folge: Die 17-jährige
Österreicherin flog aus dem Heim, darf jetzt jeden Morgen um 4.30 Uhr
aufstehen und von St. Valentin nach St. Pölten pendeln.

„Selbstverständlich ist die persönliche Lebens- und
Glaubenspraxis zu achten. Gleichzeitig gelten in einem Internat klare
Regeln und Ruhezeiten, die für alle verbindlich sind. Diese dürfen
nicht aufgeweicht werden“, so Fiedler weiter, der jetzt eine
lückenlose Aufklärung des Vorfalls und transparente
Entscheidungsgrundlagen und Regeln im Internat fordert.