Wien (OTS) – Die FCG-Pensionist:innen nehmen die aktuelle Diskussion
über den
Zugang zu planbaren medizinischen Eingriffen für Patient:innen aus
Niederösterreich in Wiener Spitälern mit Betroffenheit zur Kenntnis.
Im Mittelpunkt der Überlegungen steht die Situation älterer
Menschen, die auf eine kontinuierliche und verlässliche medizinische
Betreuung angewiesen sind. Viele von ihnen haben über Jahrzehnte
hinweg in Wien gearbeitet, ihre medizinische Versorgung dort
aufgebaut und erwarten sich auch im Pensionsalter Planungssicherheit
und Kontinuität.
Es wird ausdrücklich festgehalten, dass die Akut- und
Notfallversorgung weiterhin gewährleistet ist. Die derzeitige
Diskussion betrifft planbare Eingriffe, etwa im orthopädischen oder
augenmedizinischen Bereich, die jedoch gerade für ältere Menschen
eine wesentliche Bedeutung für Mobilität und Lebensqualität haben.
Aus Sicht der FCG-Pensionist:innen besteht Klärungsbedarf
hinsichtlich der praktischen Auswirkungen der aktuellen Vorgangsweise
sowie der Frage, ob und in welcher Form unterschiedliche Patienten –
etwa mit oder ohne Zusatzversicherung – davon betroffen sind.
Transparenz in diesem Zusammenhang ist wichtig, um Vertrauen in das
öffentliche Gesundheitssystem zu erhalten.
Die FCG-Pensionist:innen sprechen sich für einen sachlichen
Dialog zwischen den beteiligten Gebietskörperschaften aus und regen
an, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, die sowohl
organisatorischen als auch finanziellen Rahmenbedingungen Rechnung
tragen und zugleich die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigen.




