Alpine Hospitality Summit 2026 in Kitzbühel

Kitzbühel (OTS) – Die Schweiz hat im alpinen Tourismus seit Jahren
die Nase vorn –
sportlich im Ski-Weltcup ebenso wie in der touristischen
Internationalisierung. Während Österreich mit Breite und
Ganzjahreskompetenz überzeugt, setzt die Schweiz Maßstäbe bei
Exzellenz, Preisstärke und globaler Strahlkraft.

Der Alpine Hospitality Summit 2026 trägt dieser Entwicklung
Rechnung und geht einen entscheidenden Schritt in Richtung
Internationalisierung. Erstmals diskutieren Top-Hoteliers aus der
Schweiz, Frankreich, Italien und Österreich gemeinsam über Struktur,
Strategie und Zukunft des alpinen Hospitality-Marktes. „ Was als
österreichische Branchenplattform begann, entwickelt sich damit zu
einem europäischen Think Tank der alpinen Spitzenhotellerie “, freut
sich der Initiator Thomas Reisenzahn.

Die analytische Grundlage liefert der Destinationsvergleich
Schweiz–Österreich im Alpine Destination Report der Prodinger
Tourismusberatung. Er zeigt ein klares Bild: Die Schweiz operiert
hochpreisig, markengetrieben und global sichtbar. Über 60 Prozent
Inlandsgäste sorgen für Stabilität, während gleichzeitig kaufkräftige
Fernmärkte wie USA, UK und Asien erfolgreich adressiert werden.
Extreme Höhenlagen, hohe Schneesicherheit und eine Infrastruktur auf
Weltklasseniveau schaffen strukturelle Vorteile, die im Zuge des
Klimawandels zusätzlich an Bedeutung gewinnen.

Im Zentrum des Summits steht ein hochkarätig besetztes Schweizer
Panel, das die Mechanik der Erfolgsgeschichte offenlegt – jenseits
von Image und Klischee. Die Diskussion wird nicht als sportlicher
Wettbewerb geführt, sondern als wirtschaftliche Systemanalyse zweier
erfolgreicher, aber unterschiedlichen Hotelmärkte.

Zwtl.: Unternehmerische Perspektiven aus der Schweiz

Kurt Baumgartner , Betreiber der Belvédère Hotel Familie in Scuol
und „Hotelier des Jahres 2025“, steht für unternehmerische Konsequenz
in einer kleinstrukturierten Destination. Seit über 25 Jahren
entwickelt er im Unterengadin ein eigenständiges Resort-Modell mit
klarer Positionierung, betrieblicher Skalierung und neuen Konzepten.
Sein Ansatz kombiniert präzise Markenführung mit struktureller
Weiterentwicklung ganzer Standorte.

Hans-Jürg Buff , Hotelier und Investor in St. Moritz,
repräsentiert die strategische Diversifikation innerhalb einer
Premiumdestination. Mit der Swiss Mountain Hotel Group vereint er
unterschiedliche Hoteltypen unter einem Dach. Mit dem 2025 eröffneten
Buff Medical Resort in Konstanz erweitert er das Portfolio um einen
medizinisch-innovativen Gesundheitsansatz und denkt Hospitality
jenseits klassischer Saisonmodelle.

Bettina Zinnert bringt die Perspektive von Transformation und
Kapitalmarkt ein. Nach der Übernahme und strategischen Neuausrichtung
der Wengen Classic Hotels initiierte sie 2022 den Verkauf an die
internationale Beaumier-Gruppe. Das daraus entstandene Grand Hotel
Belvedere eröffnete 2024 als Fünf-Sterne-Resort neu. Heute agiert
Zinnert in Verwaltungs- und Tourismusfunktionen und steht für
professionelle Strukturierung, Investitionslogik und nachhaltige
Standortentwicklung.

Christoph Schlatter , langjähriger Delegierter des
Verwaltungsrats der Laudinella Hotel Group in St. Moritz, steht für
Expansion aus gewachsenen Strukturen. Unter seiner Mitwirkung
transformierte sich die ehemalige Genossenschaft zu einer breit
aufgestellten Hospitality-Gruppe mit neun Betrieben, Serviced-
Apartment-Konzepten und internationalen Projekten. Das Modell
verbindet klassische Hotellerie mit flexiblen Nutzungsformen und
zeigt, wie Diversifikation auch im Premiumumfeld möglich ist.

Zwtl.: Struktur, Resilienz und Zukunftsfähigkeit

„ Der Summit analysiert die strategischen Eckpfeiler des
Schweizer Modells: konsequente Premiumpositionierung, starke
Markenbildung, internationale Vermarktung und strukturelle Vorteile
durch Höhenlage und Infrastruktur. Gleichzeitig werden auch die
Herausforderungen thematisiert: hohe Kostenstrukturen,
Investitionsdruck und die Frage nach langfristiger Skalierbarkeit “,
fasst Reisenzahn zusammen.

Im Vergleich dazu setzt Österreich auf ein Volumenmodell mit
breiter Nachfragebasis, ausgeprägter Ganzjahreskompetenz und hoher
Marktdurchdringung in den Nahmärkten. Der Alpine Hospitality Summit
zeigt: es nicht um ein „besser“ oder „schlechter“, sondern um
unterschiedliche Herangehensweisen innerhalb desselben Alpenraums.

Mit führenden Unternehmer:innen aus der Schweiz, Frankreich und
Italien wird der Summit 2026 zur internationalen Standortbestimmung
des alpinen Tourismus und konzentriert sich nicht mehr nur auf
Auslastung und Saisonverläufe, sondern auf Resilienz,
Internationalisierung, Klimastrategien und nachhaltige Wertschöpfung.

Termin & Ort

Datum / Uhrzeit: Donnerstag, 7. Mai 2026 | 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Grand Tirolia Kitzbühel, Eichenheim 10, 6370 Kitzbühel

Teilnahmekonditionen

– Hoteliers & Kunden: Ꞓ 395,- (zzgl. USt.)
Frühbucher-Bonus für Hoteliers & Kunden bis 15.03. (je Ꞓ 360,- zzgl.
USt.)

– Reguläre Teilnahmegebühr: Ꞓ 595,- (zzgl. USt.)

Weitere Informationen und Anmeldung: www.alpine-hospitality-
summit.at

Langlebigkeits-Symposium am Vortag: Bereits am Mittwoch, 6. Mai
2026 , lädt die Prodinger Tourismusberatung unter dem Titel
„Hospitality meets Longevity“ zu einer neuen, spezialisierten
Branchenplattform nach Kitzbühel. Das Symposium widmet sich gezielt
den Auswirkungen des Megatrends Longevity auf Hotellerie, Tourismus
und Hotelentwicklung – von medizinisch fundierten
Gesundheitskonzepten über neue Angebotslogiken bis hin zu
Investmentperspektiven.

Weitere Informationen zum Symposium und zur Anmeldung finden sich
unter www.hospitality-meets-longevity.at