Emmerling, Sima, Marktamt: Marktraum am Naschmarkt öffnete offiziell seine Pforten

Wien (OTS) – Heute war es so weit: Nach nur zwölf Monaten Bauzeit
wurde auf dem
Platz vor der Kettenbrücke der neue Marktraum am Naschmarkt eröffnet.
Den symbolischen Auftakt setzte Dompfarrer Toni Faber, der dem neuen
Ort seinen Segen mit auf den Weg gab.

Alle 13 neuen Marktstände verwöhnten heute mit besonderen
Angeboten und Verkostungsmöglichkeiten die Besucher*innen. Außerdem
gab es tolle Preise beim Gewinnrad vom Marktamt. Im „Markträumchen“,
so der offizielle Name von der im Marktraum untergebrachten
Workshopküche, wurden bis 19 Uhr Kochworkshops,
Verkostungsmöglichkeiten und spannende Vorträge präsentiert.

Die offizielle Eröffnung wurde durch Vizebürgermeisterin Bettina
Emmerling, Stadträtin Ulli Sima, Dompfarrer Toni Faber und
Marktamtsdirektor Andreas Kutheil durchgeführt.

Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling erwähnte in ihrer
Eröffnungsrede: „Der Naschmarkt ist einer der beliebtesten Orte Wiens
und der neue Marktraum stärkt das, was ihn ausmacht. Er verbindet
regionale Qualität mit einem modernen Treffpunkt und die begrünte
Dachterrasse wird im Sommer viele Wienerinnen und Wiener sowie
Touristinnen und Touristen anziehen. Mein Dank gilt allen, die hier
mitgearbeitet haben, und den Standlerinnen und Standlern, die den
Naschmarkt täglich prägen.“

„Ich freue mich, dass wir im Zuge der Umgestaltung die Wünsche
der Bürger*innenbeteiligung erfüllen konnten: Zum einen mit dem neuen
fast 7000 m2 großen Naschpark, der auf der ehemaligen Hitzeinsel am
Parkplatz beim Naschmarkt entstanden ist und nun mit dem neuen
Marktraum. Dieser begeistert mit einem Top-Angebot an regionalen und
saisonalen Köstlichkeiten und wird als neues Entree den Naschmarkt
weiter aufwerten“, so Stadträtin Ulli Sima.

Dompfarrer Toni Faber meinte dazu in seiner Rede: „Der Naschmarkt
ist ein Spiegel Wiens – bunt, vielfältig, manchmal laut, immer
lebendig. Hier begegnen sich Sprachen, Kulturen, Geschmäcker und
Geschichten. Hier wird gefeilscht, gelacht, verkostet, aber auch
geteilt, geholfen und zusammengehalten. Möge der neue Marktraum dazu
beitragen, dass dieses lebendige Miteinander weiter gedeiht.“

Marktamtsdirektor Andreas Kutheil bedankte sich bei den Planern,
Baumeistern und dem Wiener Gewässermanagement: „Gebaut wurde hier auf
einer Brücke, eine statisch wie logistisch höchst anspruchsvolle
Aufgabe. Es war also nicht nur ein Bauprojekt, sondern ein echtes
Meisterstück der Planung, Koordination und Zusammenarbeit.“

„Der neue Marktraum ist eine wertvolle Bereicherung für unseren
Bezirk und ergänzt perfekt den beliebten Bauernmarkt. Wir erfüllen
damit einen zentralen Wunsch aus dem Beteiligungsverfahren: mehr
Lebensmittel in Bio-Qualität für eine vielfältigere Nahversorgung.
Besonders freut mich, dass lokale Produzent*innen ihre Produkte nun
wettergeschützt präsentieren können. Mit der innovativen Schauküche
„Markträumchen“ und dem begrünten Dachgarten, der einen einzigartigen
Blick über den historischen Markt bietet, gewinnt unser Naschmarkt
deutlich an Attraktivität“, betonte Bezirksvorsteher-Stellvertreterin
Julia Lessacher.

Begleitet wurde mit Livemusik, Michaela Rabitsch bot Jazz vom
Feinsten an. Für ein weiteres Highlight sorgte Starkoch Paul Ivić,
der mit Showcooking und Verkostungen beeindruckte. Und pünktlich zum
Sonnenuntergang, sorgte DJ-Housemusic auf dem begrünten Dachgarten
des Marktraumes für ein stimmungsvolles Ambiente. Ein grandioser
Ausblick über den historischen Naschmarkt und das Jugendstilensemble
der linken Wienzeile ist garantiert.

Marktraum am Naschmarkt
Der neue Marktraum, größtenteils aus Glas und Holz ganz dem
restlichen Naschmarkt bautechnisch angepasst, ist 850m2 groß. Er
bildet ein großartiges neues Entree zum Naschmarkt.

Folgende 13 neuen Marktunternehmen werden ab sofort im Marktraum
für Regionalität sorgen:

Bio-Fleischerei Waldgut: Bio-Freilandfleisch aus dem Waldviertel

28Lots: Handgeschöpfte Schokolade aus Wien. Hergestellt wird
diese im dritten Bezirk.

Blün: Aquaponik-Fischzucht und Gemüse aus der Donaustadt. Das
Gemüse wird mit dem Abwasser aus der Welszucht unterstützt.

Mosers Wildfang: Wildfangfisch aus dem Millstätter See in
Kärnten.

Käsehütte Maria Taferl: Familienunternehmen, das in der Umgebung
von Melk Käse herstellt.

Fratelli Valentino: frische, apulische Käsespezialitäten aus
Wien.

Bioschanze & Hut & Stiel: Obst, Gemüse & Pilze aus Wien.

Dolls Gärtnerei: Schnittblumen aus Floridsdorf.

Röstraum: Kaffeerösterei und Barista-Genuss

Unverschwendet: gerettete Lebensmittel als Delikatessen, etwa als
Marmeladen, Chutneys oder Sirup.

Brotzeit: Greisslerei mit regionalen Spezialitäten

brutal gut Gastronomie: Marktbar mit Aperitivo und Snacks

Bäckerei Sorger: Der steirische Bäcker exportiert erstmals nach
Wien.

Geschichte Naschmarkt
Schon bei der Eröffnung des Naschmarktes war die Fläche, auf welcher
jetzt der Marktraum gebaut wurde, mit Marktständen versehen. Diese
wurden größtenteils im Jahr 1972 abgerissen. Der neue Marktraum wurde
mit seinem begehbaren, begrünten Dach an das historische Höhenniveau
angeglichen. Damit wurde mit Bewilligung des Bundesdenkmalamtes das
ursprüngliche Bild des Marktes wiederhergestellt. Architektonische
Stilmittel wie Rundungen und die gewählten Beschriftungen erweitern
das vorhandene Jugendstilambiente.

Besonderes Highlight: Begrünter Dachgarten mit Blick auf
historischen Naschmarkt
Der begrünte Dachgarten ist ein besonderes Highlight des neuen
Marktraums. Die barrierefrei zugängliche Terrasse bietet einen
einmaligen Rundum-Blick auf den historischen Naschmarkt, den
Flohmarkt und den neugestalteten Naschpark.

Nähere Informationen gibt es beim Marktamts-Telefon unter der
Wiener Telefonnummer 4000 – 8090, auf der Homepage des Marktamtes
unter www.marktamt.wien.at , auf Facebook unter Wiener Märkte und ihr
Marktamt und auf Instagram unter marktamt_wien. Das Marktamts-Telefon
ist Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 21 Uhr, Samstag zwischen 8
und 18 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt.